Der Hype um das neue Werk von Hideo Kojima ist in vollem Gange, denn in der neuen Ausgabe des japanischen Magazins Hyper PlayStation wurden wieder einige neue Details zu Metal Gear Solid 4 enthüllt.
Metal Gear Solid 4
Die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
* Der Grund für Snakes hohes Alter in MGS4 soll darin liegen, dass er ein Klon von Big Boss ist und deswegen schneller altert. Somit wird das Spiel defenitiv nicht, wie teils spekuliert, dutzende Jahre nach MGS2 einsetzen.
* Die restlichen Charaktere werden in MGS4 ebenfalls älter sein, jedoch nicht so alt wie Snake (wie man an Otacon im TGS Trailer sehen konnte). Ocelot wird ebenfalls wieder dabei sein. Die Spieler können sich also jetzt schon auf einen "Old-Timer" Kampf zwischen ihm und Snake freuen.
* Auch wurde abermals auf das Thema "No Place to Hide" eingegangen. So betonte Kojima abermals, dass Snake sich direkt im Herzen des Kampfgebiets aufhalten wird. Und da dort überlicherweise alle Gebäude beschädigt oder zerstört werden, wird Snake somit öfters gar keinen Platz zum Verstecken finden. Deswegen dann auch: No Place to Hide.
* Doch die Phrase habe auch eine andere Bedeutung. Abhängig von der Situation gäbe es für den Spieler teils gar keinen Grund sich zu verstecken. Kojima erklärte die Aussage damit, dass der Spieler zu einem Zeitpunkt womöglich zwischen den Fronten von zwei sich bekämpfenden Nationen stehen könnte, sagen wir Nation A und B. Auch wäre es möglich, dass sich dabei noch weitere Nationen einmischen. Snake könnte also Bündnisse schließen und somit seine Feinde infiltrieren, ohne sich dabei verstecken zu müssen.
* Ihr seid verwirrt? Verständlich. Ein einfaches Beispiel: Snake will Nation A infiltrieren. Der leichteste Weg wäre also, ein Mitglied aus Nation B zu töten, worauf er ein Held bei Nation A werden würde. Die Spieler sollen also somit nicht nur einen Ort infiltrieren, sondern eben auch Umstände und Situationen.
* Der Ego-Shooter Part des Trailers war nur ein Witz seitens Kojima und sollte lediglich verdeutlichen, dass man sich in MGS4 mitten in einer Kriegszone befindet. Auch sollten die Spieler denken, dass MGS4 womöglich ein "normales Spiel" geworden wäre. Zutreffen wird das aber nicht, denn ein neues Element in MGS4 wird darin bestehen, dass sich die Kriegszone je nach Vorgehen des Spielers verändert. Wer also ein ganz gewöhnliches Kriegsspiel erwartet, wird überrascht werden.
* Weiters hat Kojima im neuen Interview den Nebel um seine Aussagen bezüglich des "psychologischen Kriegsgeschehens" ein wenig gelüftet. Er beschrieb dabei die Aktionen der Gegner aus den bishigen Metal Gear-Spielen als unrealistisch, da sie sich wie kalte Killermaschinen verhielten. Somit wird sehr viel Fleiß in diesen Aspekt von MGS4 gelegt. Um die Grundidee zu erklären, sagte Kojima, dass die normalen Soldaten im Krieg psychisch schwach sind und man diese mit einem Laut aus der Bereitschaft für den Kampf bringen kann.
* Und genau an diesem Aspekt wird zurzeit gearbeitet, obwohl Kojima sich nicht sicher ist, wie weit sein Team diese Idee ausloten kann. Als ersten Schritt hat er deswegen wiederum Motosada Mori als Militärberater engagiert (wie schon in MGS1 und 2) und sein Team unter Aufsicht von diesem zu einem Training geschickt, wo sie genau diese Aspekte ergründen sollen.
Kojima hat sich also sehr viel vorgenommen, was uns Spielern nur zugute kommen kann. Wir bleiben für euch am Ball.
Quelle:gaming-universe.de