Bin seit Dienstag mit der Hauptgeschichte durch und muss meinen Anfangseindruck glücklicherweise etwas revidieren.
Pros:
Grafik, Technik und Design sind imo von einem anderen Stern.

Phantatisch was dieser Titel visuell auf die Mattscheibe bringt. Spätestens in Kapitel 11, sobald man in das erste wirklich freie Areal kommt, fällt einem gerne mal die Kinnlade runter.
Die Story finde ich typisch FF-like, was aber kein Kritikpunkt ist. Ich stehe auf den typisch japanophilen Stil und die (zugegebenermaßen manchmal sehr melodramatisch) entwickelte Story um die Charaktere.
Das Kampfsystem: Imo das beste Kampfsystem, dass ich jeh bei einem RPG spielen durfte. Es entwicklet sich allerdings (wie so manches auf das ich noch komme) leider erst sehr spät zu seiner vollen Pracht. Die Idee der Gestaltung der Paradigmen ist perfekt umgesetzt und muss spätestens in den letzten Kapiteln und vor allem danach, wenn das eingetliche drumherum erst losgeht, sehr gut beherrscht und teilweise vor sehr schweren Bosskämpfen (nach dem Main Spiel) gut geplant werden. Dadurch lassen sich aber selbst für die härtesten Brocken die perfekte Taktik zurechtlegen.
Ebenfalls gelungen und unkompliziert gestaltet sich imo die Weiterentwicklung der Chars im Kristiarium, da man jederzeit steuern kann, in welche Richtung man mehr Wert auf die Entwicklung legt.
Cons:
Linearität zu Anfang, um die Story in Schwung zu bringen und die Chars nach und nach ins Spiel zu bringensind ja ok, aber das das "an der Hand führen" dann tatsächlich ca. 20-30 Stunden dauern muss ist dann doch zuviel des Guten, insbesondere als alter FF-Hase.
Dazu kommt, dass man zwar ab Kapitel 11 das erste Mal in den Bereich des Spieles kommt, in dem man sich frei bewegen kann, dort aber von ca. 75 aller Mobs zu dem Zeitpunkt maximal als kleiner Snack für zwischendurch endet. Will hießen, dass man sehr viele der dort optionalen Aufgaben erst nach dem 1. Durchspielen des Games angehen kann, wenn die 10. und letzte Stufe des Kristiariums freigeschaltet wird. Immerhin gibt aus dort dann wieder die Übergegner, die man erst nach sehr intensivem lvln und Modifikation der Waffen klein bekommt. Für den letzten Endboss werden wohl noch etliche Stunden ins Land ziehen. Immerhin habe ich bereits die erste ultimative Waffe für Fang geschmiedet.
Weiterer Kritikpunkt meinerseits, dass der freie Part doch zu sehr beschnitten wurde. Außer mit dem Chocobo nach ein paar SChätzen zu suchen und den zusätzliche Cith Missionen bleibt nicht viel übrig. Hier hätte ich mir doch noch das ein oder andere zusätzliche Zwischenspiel gewünscht, die man aus den letzten Teilen noch kennt.