Die originalen Battlefields haben sich eigentlich immer ziemlich an historische Szenarien und Schlachten orientiert, wohingegen Bad Company den Schritt ins Fiktive (bzw. sogar Paralleluniversum, Soviet Union und so) gewagt hat. Zudem hat DICE bei Bad Company verstärkt auf den Singleplayer gebaut, wohl vor allem um hier etwas mit CoD gleich ziehen zu können. In der Spielmechanik sind die originalen BFs offener und größer grundsätzlich, beide Serien basieren aber auf dem klassischen Mittendrin-Gefühl in einer Schlacht, würde ich mal behaupten. BF3 scheint nun hier den Mittelweg zu gehen und es schaut ja schon mal sehr interessant aus.
EAs Politik ist eigentlich gar nicht so chaotisch, noch(!). Der Battlefield Downloadtitel war ein nettes Arcade-Game, die FreeToPlay Battlefields sind einfache Spiele für die kaufunwillige Schicht, die trotzdem Action haben will und dadurch sogar vom BF-Feeling angefixt werden, und Medal of Honor ist halt EAs eigentliche Antwort auf CoD. Das BF dabei das deutlich stärkere Zugpferd ist (MoH 2 Mio, BFBC2 5 Mio?) sollte wohl auch EA mittlerweile realisiert haben. Dice hat ja auch den MP für MoH gemacht, sich hierbei aber doch zu stark an CoD orientiert und dabei ihre Stärken (Schlachtgefühl anstatt "kleine Sonderheiten in nem Krieg") vernachlässigt und sind dafür (zumindest in der von mir gespielten Beta) ziemlich auf die Nase gefallen.
Jedenfalls ist EAs Politik soweit noch nicht so kompliziert, es wird nur schwieriger wenn man noch Crysis 2 hinzunimmt, dass ja quasi auch wieder am Multiplayerthron von CoD bzw. auch Halo auf der Xbox sägen soll, und dann noch den zukünftigen Titel von Respawn, der vermutlich ja doch in ne ähnliche Kerbe schlagen wird wie CoD/MoH (sind ja quasi die beiden Männer hinter beiden Franchises).