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Xbox-Chefentwickler verlässt Microsoft

Mike

Administrator
Seamus Blackley, Chef-Entwickler der Xbox, hat Microsoft verlassen. Offiziell heißt es, Blackley wolle sich neuen Herausforderungen stellen. Wer Blackleys Nachfolger wird, ist bisher noch unbekannt. Microsoft betont jedoch, dass die Kündigung nicht in Verbindung mit den Startschwierigkeiten der Xbox in Japan und Europa stehe. Vorige Woche hatte Microsoft eine Senkung des Verkaufspreises seiner Spielkonsole auf 299 Euro ab dem 26. April bekannt gegeben. Dieser Schritt war wegen der schlechten Startverkäufe notwendig geworden.

In einem Interview mit dem Online Magazin Gamespot gab Blackley Auskunft über seine Gründe. Er sei im Grunde genommen ein Spiele-Entwickler und nicht dafür geschaffen, die Entwicklungen anderer Studios nur zu beaufsichtigen und sich um Geschäfte und Public Relation zu kümmern. Bis vor einem Jahr hatte Blackley an der Xbox-Technik gearbeitet. Als er wegen technischer Probleme unzufrieden war, wurde er in die PR-Abteilung versetzt, ohne dass auf seine Kritikpunkte eingegangen worden sei, sagte er in dem Interview.

Blackley ärgert sich über die fehlende Risikobereitschaft der Hersteller, neue Spielideen auszuprobieren. Sie würden sich nur auf sichere Fortsetzungen verlassen. Blackley will nun seine eigenen Spielideen umsetzen und seine neue Firma noch vor der Electronic Entertainment Expo (E3) Ende Mai ankündigen. Deren Vertriebsmodell soll wieder mehr Spielraum für risikoreiche Ideen bieten. Mit der Entwicklung der Xbox sei er zufrieden. Die Probleme seien nur kurzfristig, langfristig werde die Xbox ein Erfolg.

Quelle: www.heise.de
 

Andy

Bekanntes Mitglied
obwohl die meldung nicht ganz neu ist , ist es mir eigentlich egal denn solange gute games rauskommen ist alles ok...:)
 
R

ralfgebert

Guest
Original geschrieben von Mike
Blackley ärgert sich über die fehlende Risikobereitschaft der Hersteller, neue Spielideen auszuprobieren. Sie würden sich nur auf sichere Fortsetzungen verlassen.
ja nü, soll eine Firma (die nicht unbedingt in Geld gebettet ist) mal ebend volles Risiko fahren um 1 innovatives Spiel herzustellen, was möglicherweise der Markt nicht annehmen wird ?
Sollen dadurch sichere Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt werden ?
Sollen die wirklich Russisch Roulette spielen ?


Blackley will nun seine eigenen Spielideen umsetzen und seine neue Firma noch vor der Electronic Entertainment Expo (E3) Ende Mai ankündigen. Deren Vertriebsmodell soll wieder mehr Spielraum für risikoreiche Ideen bieten.
na prima...schau`n wir mal wie lange seine Firma überleben wird :lol: :lol: :lol:

Gruss
Ralle
(der jetzt auch mal sein komplettes Gehalt von 2200 € auf Rot in der Spielbank setzen wird.....okay..kommt schwarz muss ich halt zum Sozialamt :lol:
 
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