Crayfish
immer noch
Zugegeben, ich schreibe mir hier mal etwas den Frust herunter. Aber es ist nötig und kommt von Herzen.
Prinzipiell sind wir weg von den ursprünglichen Konsolen, wir haben verkappte PCs in unseren Wohnzimmern stehen - dabei ist es völlig gleich, ob das eine Wii U, eine ONE oder eine PS4 ist. Dies geht bei immer neuen Updates los, die alle paar Wochen auf unsere Geräte hereinprasseln. Für das vollste Spielerlebnis sind sie zwingend erforderlich, anderweitig startet das Spiel gar nicht erst. Dies ist besonders dann ärgerlich, wenn man nur kurz ein bisschen zocken möchte. Plug & Play? Das war einmal.
Ad absurdum wird das Ganze bei der Xbox One geführt: Hier muss ich die Spiele erst einmal komplett installieren. Gerade dieser Tage habe ich das bei "Wolfenstein" getan, nur um dann nach etwa einer halben Stunde die Fehlermeldung zu erhalten, dass bei der Installation etwas schiefgelaufen ist, ich das Spiel deinstallieren und es dann erneut versuchen soll. Nach einer weiteren halben Stunde lief der Ego-Shooter dann endlich.
Als neues Xbox Live-Goldmitglied wollte ich gestern den Multiplayer von "Ryse" testen. Spiel rein - uff, Update: 2,3GB. Ich lade runter und runter und runter, kurz vor Schluss bleibt der Balken stehen. Nach 20 Minuten des Stillstands gebe ich auf: Spiel läuft an sich, der Multiplayer nicht. Kotz! Was mache ich also? Ich deinstalliere das Spiel. Aktuell installiere ich es erneut. Dauer? Unbekannt, offenbar schaufelt sich die ONE die kompletten 42GB (inkl. Updates) aus dem Netz. Die Prozentanzeige steigt alle paar Minuten mal rudimentär um 1%. In geschätzten drei bis vier Stunden sollte ich es dann mal spielen dürfen.
Während die ONE fröhlich das Spiel installiert, dachte ich: Komm, schiebst in der Zwischenzeit ne DVD ins Laufwerk. Was kommt? Zack, bääm: Update der Playersoftware. Ich hab vor verzweifeltem Lachen fast am Boden gelegen. Dies waren zwar nur 34MB, aber was mich derbe abnervt: Es funzt NICHTS mehr ohne diese beschissenen Updates, Patches oder Fehlermeldungen. Wie kann es letztere überhaupt geben? Die Konsolenkonfigurationen sind doch allesamt gleich - wie kann da bei einer Installation was schiefgehen?
Anstatt des schnellen Zockens, muss ich stundenlang darauf warten, bis ich brav alle Updates und Patches aus dem Netz gezogen habe - wohl in der Hoffnung, dass dieses Mal nichts schiefgeht, sonst gehts ja von vorne los.
Dies steht sinnbildlich für die komplette Next-Gen. Wir sind mehr zum Warten und Laden verdonnert als je zuvor. Viele Hersteller hauen lieber unfertige Versionen raus, anstatt die Titel erst dann zu veröffentlichen, wenn die Qualitätskontrolle das endgültige Okay gibt. Es scheint das Motto zu herrschen "Notfalls patchen wir eben". Allerdings sind das keine Notfälle mehr, es ist ein mehr als lästiger Dauerzustand. Und er betrifft alle Konsolenhersteller - den einen mehr, den anderen weniger. Bei der ONE fällts besonders negativ aus, vor allem weil die zu runterladenden Daten oft gleich mehrere GB groß sind. Wie arm sind da Leute mit lahmer DSL-Leitung dran?!
Es nervt, nervt, nervt und wird in den kommenden Generationen nicht mehr besser werden. Bislang kannte ich diesen Updatewahn nur vom PC. Sehr schade, dass es dieser nun auch ins Wohnzimmer geschafft hat.
Prinzipiell sind wir weg von den ursprünglichen Konsolen, wir haben verkappte PCs in unseren Wohnzimmern stehen - dabei ist es völlig gleich, ob das eine Wii U, eine ONE oder eine PS4 ist. Dies geht bei immer neuen Updates los, die alle paar Wochen auf unsere Geräte hereinprasseln. Für das vollste Spielerlebnis sind sie zwingend erforderlich, anderweitig startet das Spiel gar nicht erst. Dies ist besonders dann ärgerlich, wenn man nur kurz ein bisschen zocken möchte. Plug & Play? Das war einmal.
Ad absurdum wird das Ganze bei der Xbox One geführt: Hier muss ich die Spiele erst einmal komplett installieren. Gerade dieser Tage habe ich das bei "Wolfenstein" getan, nur um dann nach etwa einer halben Stunde die Fehlermeldung zu erhalten, dass bei der Installation etwas schiefgelaufen ist, ich das Spiel deinstallieren und es dann erneut versuchen soll. Nach einer weiteren halben Stunde lief der Ego-Shooter dann endlich.
Als neues Xbox Live-Goldmitglied wollte ich gestern den Multiplayer von "Ryse" testen. Spiel rein - uff, Update: 2,3GB. Ich lade runter und runter und runter, kurz vor Schluss bleibt der Balken stehen. Nach 20 Minuten des Stillstands gebe ich auf: Spiel läuft an sich, der Multiplayer nicht. Kotz! Was mache ich also? Ich deinstalliere das Spiel. Aktuell installiere ich es erneut. Dauer? Unbekannt, offenbar schaufelt sich die ONE die kompletten 42GB (inkl. Updates) aus dem Netz. Die Prozentanzeige steigt alle paar Minuten mal rudimentär um 1%. In geschätzten drei bis vier Stunden sollte ich es dann mal spielen dürfen.
Während die ONE fröhlich das Spiel installiert, dachte ich: Komm, schiebst in der Zwischenzeit ne DVD ins Laufwerk. Was kommt? Zack, bääm: Update der Playersoftware. Ich hab vor verzweifeltem Lachen fast am Boden gelegen. Dies waren zwar nur 34MB, aber was mich derbe abnervt: Es funzt NICHTS mehr ohne diese beschissenen Updates, Patches oder Fehlermeldungen. Wie kann es letztere überhaupt geben? Die Konsolenkonfigurationen sind doch allesamt gleich - wie kann da bei einer Installation was schiefgehen?
Anstatt des schnellen Zockens, muss ich stundenlang darauf warten, bis ich brav alle Updates und Patches aus dem Netz gezogen habe - wohl in der Hoffnung, dass dieses Mal nichts schiefgeht, sonst gehts ja von vorne los.
Dies steht sinnbildlich für die komplette Next-Gen. Wir sind mehr zum Warten und Laden verdonnert als je zuvor. Viele Hersteller hauen lieber unfertige Versionen raus, anstatt die Titel erst dann zu veröffentlichen, wenn die Qualitätskontrolle das endgültige Okay gibt. Es scheint das Motto zu herrschen "Notfalls patchen wir eben". Allerdings sind das keine Notfälle mehr, es ist ein mehr als lästiger Dauerzustand. Und er betrifft alle Konsolenhersteller - den einen mehr, den anderen weniger. Bei der ONE fällts besonders negativ aus, vor allem weil die zu runterladenden Daten oft gleich mehrere GB groß sind. Wie arm sind da Leute mit lahmer DSL-Leitung dran?!
Es nervt, nervt, nervt und wird in den kommenden Generationen nicht mehr besser werden. Bislang kannte ich diesen Updatewahn nur vom PC. Sehr schade, dass es dieser nun auch ins Wohnzimmer geschafft hat.

