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Fallout 3

thething

Kackafurz Pipinase
Ich traue Bethesda einen ordentlichen Nachfolger der grenzgenialen ersten beiden Teile (und auch Tactics) leider nicht zu - ich glaube nicht das sie es schaffen den morbiden Humor ansprechend umzusetzen. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt - vielleicht wirds ja was, bis jetzt stört mich aber die Egoperspektive und der Echtzeitkampf immens.
 

El Chupanibre

Blaster ist sehr toll. Ich mag es!
Die Vorgänger habe ich nie gespielt, gehe also unvorbelastet Fallout 3 entgegen. Allerdings bin ich letztendlich (nach anfangs großem Spaß) mit Morrowind nicht zurecht gekommen und habe Oblivion ganz ausgelassen. Das Szenario interessiert mich allerdings sehr. Werde aber, wenn überhaupt, nicht zum Release zuschlagen.
 

der Raptor

auf den Hund gekommen
Die postnukleare Atmosphäre ist auf den Bildern sehr gut umgesetzt.
Das Spiel hätte das Zeug endlich mal das angestaubte Rollenspiel Genre auf Vordermann zu bringen. Immer nur als Zauberer oder Barbar in nem Rollenspiel umherzulaufen ist öde.

Solche zerplatzenden Schädel und umherfliegenden Körperteile kannte man bisher nur von Quake & Co. Wird also ganz schön brutal, passt aber zur Story.

Das Spiel hat auf jeden Fall die besten Chancen ein Knaller zu werden, schließlich sind das die Jungs welche Oblivion (das beste Rollenspiel zur Zeit)entwickelt haben.











Das Bild mit dem Mann und seinem Hund erinnert mich an den Kultfilm mit Don Johnson a boy and his dog (spielte auch im gleichen postnuklearen Szenario)

 

der Raptor

auf den Hund gekommen
Zahlen & Fakten zu Fallout 3 (ohne Gewehr ;) )


Grafik
Für Fallout 3 wird eine verbesserte Oblivion-Enginge eingesetzt. Ladezeiten sollen kürzer werden. Die Welt ist wie bei Oblivion in Zonen eingeteilt; mit Ladezeiten zwischen den Zonen.

Interface
Anders als noch bei Oblivion wird für Konsole und PC jeweils ein passendes Interface entwickelt. Hurra.

Spielzeit
20 Stunden für die Hauptquest und noch einmal 20 Stunden für Nebenquests. Der Wiederspielbarkeitswert soll sehr hoch werden, da bestimmte Wege, die man als Spieler einschlagen kann, andere Wege unmöglich machen.

Entscheidungsfreiheit
Wie in den ersten beiden Fallout-Teilen soll die Entscheidungsfreiheit wieder riesig sein, so dass es möglich ist bestimmte Aufgaben sehr unterschiedlich zu lösen. Es soll ebenfalls ca. 10 verschiedenen Enden geben.


Perspektive
Keine Iso-Perspektive wie in den ersten beiden Fallout-Teilen. Man spielt in einer 1st oder 3rd-Person-Ansicht. Die Kamera kann sehr weit herausgezoomt werden (fast in Iso-Ansicht). Die 3rd-Person-Ansicht soll besser spielbar sein, als in Oblivion.

Demo
Es wird vermutlich auch von Fallout 3 keine Demo geben.

USK
Bethesda möchte mit Fallout 3 ein erwachsenen Spiel machen, d.h. für die USA ein M-Rating (+17). Für Deutschland dürfte dann ein +18 (hoffentlich ungekürzt) fast sicher sein. (na kein Wunder bei den Metzelbildern ;) )

Sprecher
Für die englische Version konnten bis jetzt Ron Perlman als Erzähler und Liam Neeson als der Vater des Hauptcharakters gewonnen werden. Des weiteren soll es ca. 30-40 Sprecher für NPCs geben.

Musik
Bethesda hat sich die Rechte von über 20 Songs aus den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts gesichert. Diese werden u.a. über den Radiosender Enclave Station ausgestrahlt, der über den PiPBoy 3000 empfangen werden kann. Weitere Radiosender sind das Galaxy News Radio, das den Spieler mit den neuesten News aus den Wastelands versorgt.

Dialogsystem
Es gibt einen Dialogbaum ähnlich aufgebaut wie bei Oblivion. Nur werden komplette Sätze ausgewählt und nicht nur Stichpunkte. Alle Dialogoptionen haben unterschiedliche Erfolgsaussichten, basierend auf den Fähigkeiten Charisma und Sprechen. Intelligenz hat auf die Dialogauswahl keinen Einfluss. Die richtigen Dialogauswahl kann neue Quests, neue Orte, die man besuchen kann und neue Handlungsmöglichkeiten im Spiel eröffnen.

Wetter
wird es geben

Attribute:
Ok, das musste jetzt sein Der Charakter definiert sich an den Attributen Strength (Stärke), Perception (Wahrnehmung), Endurance (Ausdauer), Charisma (Charisma), Intellicence (Intelligenz), Agility (Beweglichkeit) und Luck (Glück)

Fähigkeiten
Insgesamt soll es 14 Fähigkeiten geben.

VATS
Das ist die Abkürzung für das Vault-tec Assisted Targeting System. Oder kurz gesagt, ein Teil des Kampfsystems. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab können aber jederzeit pausiert werden, um die nächsten Aktionen festzulegen und in einer Warteschlange zu hinterlegen. Abhängig von den Aktionspunkten, die man hat. Die Aktionspunkte regenerieren in Echtzeit, abhängig von der Fähigkeit Beweglichkeit. Die Kosten, d.h. wieviel Aktionspunkte für eine Aktion, verbraucht werden ist abhängig von der Waffe und Fähigkeit. Die Gegner haben mehrere Trefferzonen, die mit jeweils unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten getroffen werden. Man kann z.B. in die Beine des Gegner schießen, um diesen zu verlangsamen. Dadurch ist auch mehr Taktik möglich. Sind alle Aktionspunkte aufgebraucht, wird in real-time weitergekämpft.

Gegnerlevel
Gegner leveln nicht mit wie in Oblivion! Allerdings gibt es eine gewisse Anpassung der Levels der Gegner, die aber in einem bestimmten Bereich bleiben.

Kinder
Es ist noch nicht entschieden, ob Kinder, die im Spiel vorkommen, getötet werden können
(Hintergrund: In Fallout 1 und 2 wurden in der deutschen Version die Kinder entfernt, da man sie dort auch töten konnten)

Levelobergrenze
Ist bei 20 angesetzt

NPCs
Es gibt nur ein paar hundert NPCs (im Vergleich zu den 1500 von Oblivion). NPCs können für bestimmte Aufgaben angeheuert werden. Die Steuerung dieser NPCs ist aber wohl beschränkt. Sie werden nur über Dialog gesteuert.

Waffen
Waffen können verschleißen, können aber mit der Fähigkeit für Waffen reparieren wieder hergestellt werden.

Heilung
Um den Spieler zu heilen muss er wasser aus den verschiedensten Quellen trinken (auch Toiletten). Da das Wasser aber radioaktiv verseucht ist, muss immer der Strahlungslevel im Auge behalten werden
 

der Raptor

auf den Hund gekommen
find ich auch :)

hier noch was zur Story:
Der dritte Teil der Reihe wird ca. 30 Jahre nach Fallout 2 spielen, im Jahre 2271. Schauplatz wird Washington D.C. – allerdings scheint laut Bethesda der kalte Krieg in den 50´er Jahren des letzten Jahrhunderts so richtig „heiss“ geworden zu sein.

Mutanten, riesige Monsterinsekten und durchgeknallte Roboter durchstreifen die Ruinen, überall erinnern Reste von Plakaten an Litfassäulen und Hauswänden an die „goldenen 50´er Jahre“.Dazu passend spielen Musikboxen und postapokalyptische Radiostationen Hits aus den 50´ern

Der Spieler beginnt das Abenteuer als kleiner Knirps im Atomschutzbunker „Vault 101“. Geboren und aufgewachsen hinter meterdicken Stahlbetonmauern lernen wir in einzelnen Sequenzen das Leben dort kennen und wir entscheiden uns frühzeitig für eine bestimmte Ausrichtung unserer Fähigkeiten.
Denn spezielle, vorher festgelegte Charakterklassen wie in anderen Rollenspielen gibt es nicht, statt dessen wählt der Spieler an seinem 11. Geburtstag zwischen sieben unterschiedlichen Attributen aus.
Zur Auswahl stehen Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz, Ausdauer, Wahrnehmung, Ausstrahlung und Glück.
Zum 16. Geburtstag gibt’s statt Torte einen Fragebogen, in dem wir aus 14 unterschiedlichen Fertigkeiten unsere Favoriten wählen, darunter Waffenkunde, Technik- oder Hackerwissen, Medizin oder Schleichtalent.
Diese hängen stark von unseren Grund-Attributen ab, Intelligenz bestimmt, wie gut man mit Computern umgehen kann, Geschick wirkt sich direkt darauf aus, wie gut man schiessen oder schleichen kann.

Bereits im Bunker bekommt man erste Quests, für deren erfolgreiche Erledigung es Erfahrungspunkte gibt. Nach jedem Stufenanstieg bekommt man Punkte zur Verbesserung der Fertigkeiten, ausserdem alle 2 Stufen eine Bonusfähigkeit wie z.b. Extra-Angriffe oder eine schnellere Heilungsrate.

Alles hätte so friedlich im Bunker weiterlaufen können, aber eines Tages ist der Vater des Spielers urplötzlich verschwunden.
Nachdem der 19-jährige „Knirps“ jede Ecke abgesucht hat, bleibt nur noch eine Möglichkeit übrig – sein Erzeuger hat sich ausserhalb des Bunkers begeben. Sohnemann macht sich nun auf, seinen alten Herrn zu finden.
Treuer Begleiter jenseits der Bunkermauern ist wie schon in den ersten beiden Teilen der Pip-Boy3000, ein mobiler Mini-Computer am Handgelenk, der dem Spieler jederzeit Auskunft darüber gibt, wie es um die eigene Gesundheit steht.
Speziell den Grad radioaktiver Verstrahlung sollte man ständig im Auge behalten. Ausserdem kann man sich mittels des Computers über die eigenen Fähigkeiten informieren, er ist ein Quest-Log und verwaltet auch das Inventar.

Sogar Radio hören kann man damit - wer auf Schlager aus den goldenen 50´ern steht, dürfte voll auf seine Kosten kommen.
Der DJ einer Radiostation berichtet zusätzlich über die jüngsten Ereignisse.
Und wenn wir uns durch unsere Taten in der Welt von Fallout3 erstmal einen Namen gemacht haben, berichtet er sogar davon. Doch wir bekommen nicht nur lokale Radiostationen rein, ab und zu melden sich auch andere Personen über Funk, die sogar Aufträge zu vergeben haben.
Eine ziemlich primitive Waffe, ein Geburtstagsgeschenk aus besseren Tagen, komplettiert die Ausrüstung

Das was von Washington noch übrig ist, erinnert fatal an Katastrophenfilme wie „The Day After“, nur das in Fallout3 eine sehr viel längere Zeitspanne seit dem Krieg vergangen ist.
Atmosphärisch kommen einem auch unwillkürlich Endzeit-Klassiker wie „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston in den Sinn (auch wenn dort ein Virus für den Niedergang der Zivilisation verantwortlich ist).
Die wenigen Überlebenden sind in kleinen Gruppen über das Land verteilt, bewohnen kleine Siedlungen und sind häufig ziemlich „durchgeknallt“. Dazu kommen Roboter und Mutanten aller Art.
Was aber im ersten Moment wie ein hochkompliziertes Waffensystem klingt, ist in Wahrheit Bethesdas Antwort auf das alte, rundenbasierte Kampfsystem aus Fallout 1+2. Per Tastendruck pausiert man das Kampfgeschehen, danach kann man per VaultTec-Assisted-Targeting-System einzelne Körperregionen des Gegners inklusive dessen Waffe gezielt anvisieren.
Für jeden Bereich wird eine eigene, prozentuale Trefferchance angezeigt. Die Brust ist naturgemäß am einfachsten zu treffen, die Arme sind schon deutlich schwerer ins Visier zu bekommen. Am schwierigsten sind Waffen- und Kopftreffer.
Entscheidend für die Trefferchance ist bei diesem System nicht ein flinker Mausfinger, sondern wie bei einem waschechten Rolenspiel entscheiden die eigenen Fertigkeiten darüber, wie gut (oder schlecht) man mit einer Waffe treffen kann.
Aber Achtung – für jeden Einsatz von V.A.T.S. hat man nur eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten zur Verfügung, die einem je nach Anzahl einen oder mehrere Schüsse erlauben. Ist der Gegner danach immer noch nicht erledigt, bleibt nur der Echtzeitkampf als letzterAusweg.
Wieviele Aktionspunkte der Spieler hat und wie schnell diese sich wieder aufladen, daran feilt Bethesda derzeit noch eifrig.
Übrigens kann man Gegner auch intelligent bekämpfen, indem man sie nicht direkt anvisiert, sondern explosive Gegenstände in ihrer Nähe unter Feuer nimmt. Ein explodierender Mini-Atomreaktor eines Autowracks zum Beispiel verleiht mehr als nur eine gesunde Sonnenbräune…
Kommt man solchen radioaktiven Quellen zu nahe, steigt rasch der persönliche Strahlungslevel an.

Gleiches gilt für Wasser, das man z.b. in der Nähe von kaputten Rohrleitungen oder alten Toiletten finden kann und das die Lebensenergie wieder erhöht. Leider auf Kosten erhöhter Strahlung. Gegen die helfen nur kleine, bunte Pillen. „Rad-Away“ verringert die Strahlungsdosis, dagegen erhöht „RadX“ die eigenen Resistenzen gegen Strahlung.
Solche Pillen findet man u.a. bei toten Gegnern oder bekommt sie als Questbelohnung.


Aporopos Level – die für alte Oblivion-Recken wohl wichtigste Nachricht lautet: Bethesda hat das unseelige System der automatischen Anpassung von Gegner-Leveln an die Stufe des Spielers komplett über Bord geworfen. Nun muss jeder Spieler genau abwägen, in welche Gebiete er sich vorwagt. Sind die Gegner dort zu stark, heisst es entweder Fersengeld geben oder wie General Custer am Little Big Horn tapfer aber dämlich untergehen…

Eine letzte gute Nachricht zum Schluss – Fallout3 wird definitiv für DirectX9 entwickelt. Damit kommen auch all jene Gamer, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht auf Windows Vista inkl. DirectX10 umsteigen wollen, in den Genuss dieses post-apokalyptischen Abenteuers. Ob es überhaupt eine für DX10 optimierte Version geben wird, weiss man bei Bethesda derzeit noch selber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Boubcar

gestörter User
Ich liebe die Vorgänger und fürchte eine Oblivionisierung. Keine Schlaftablette, bitte. Wichtigster Grundpfeiler dürfte schonmal eine anständig spielbare Außenperspektive sein. Die 3rd-Person Kamera bei Oblivion war ja ein Witz.
 

Ganymed

pro erderwärmung.
Ich liebe die Vorgänger und fürchte eine Oblivionisierung. Keine Schlaftablette, bitte. Wichtigster Grundpfeiler dürfte schonmal eine anständig spielbare Außenperspektive sein. Die 3rd-Person Kamera bei Oblivion war ja ein Witz.
Morrowind in der letzten Generation mal gezockt? das war genauso schrecklich! ich weiß auch nicht wer diese animationen und die dazu grottige steuerung vervkichen hat, aber er hat sich wohl noch nie ein anderes 3rd-person-game angeschaut.:shake:
 

Syxta

Next Level: 43,999/44,000
Auf mich wirkte es sowohl bei Morrowind, als auch bei Oblivion so, als hätten die Entwickler einzig die Ego-Perspektive berücksichtigt, und die 3rd-Person Steuerung als kleines Gimmick hinzugefügt.
Vernünftig spielbar waren in der Ansicht jedenfalls keine der beiden Titel, und ich würde mich auch unheimlich freuen, wenn sie bei Fallout 3 endlich eine echte Alternative zur Ego-Perspektive bietet, in der ich eigentlich weniger gern spiele.
 

Boubcar

gestörter User
Bevor man es als Gimmick derart dilletantisch integriert sollte man es lieber ganz weglassen. Das war einfach nur peinlich.

Ach, Crayfish, falls du das liest. Ich habe soeben u.a. ein PS3-Spiel kritisiert. Wow.
 

der Raptor

auf den Hund gekommen
Ich verstehe das ganze Gerede nicht, in Oblvion war die Steuerung echt gut umgesetzt, auch in der 3rd Person, aber wer sollte schon in dieser Perspektive zocken wollen?
 
Ich will mich freuen, ich will mich freuen!

Aber irgendwie habe ich Zweifel, dass Bethesda dies hinkriegt. Für mich (rein persönliche Meinung) waren die Oblivion-Teile, obwohl ich vor Release mich immer darauf gefreut habe, stets halbe Ausfälle, da die Spielwelt viel zu steril war. Fallout ist mein Lieblings-RPG, weil die Vorgänger eben NICHT steril waren, sondern unglaublich viel Charme hatten (und Bugs, viele Bugs...und ne miese Grafik...). Irgendwie glaube ich einfach nicht, dass Bethesda den Humor und die Atmo der Vorgänger einfangen kann.
 
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